Über ein gelungenes Festwochenende zum 150. Jubiläum der Feuerwehr Krombach hat sich Katja Roth, Vorsitzende des Feuerwehrvereins, gefreut.
Reichlich Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute von Helfern aus dem Förderverein, dem Fußballverein und vielen Freiwilligen aus dem Ort. Los ging es am Samstag mit einer Zeitreise-Party im Feuerwehrhaus. DJ N-DRE streifte mit seiner Musik durch die letzten Jahrzehnte und begeisterte damit alle Generationen der rund 200 Besucher.
Weiter ging es Sonntagmorgen mit einem Frühschoppen und dem Musikverein Geiselbach. Im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages konnten sich Besucher in einer Ausstellung über die Fahrzeuge der Feuerwehr informieren. Besondere Aufmerksamkeit fand das vom Landkreis Aschaffenburg neu beschaffte und bei der Feuerwehr Hörstein stationierte Tanklöschfahrzeug-Waldbrand (TLF-WB) auf einem Unimog-Fahrgestell. Das beeindruckende Fahrzeug führt 2000 Liter Löschwasser mit sich und kann abseits jeder Straße in unwegsamem Gelände bewegt werden. Damit ist es für die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden optimal geeignet.
Am Nachmittag zog eine Schauübung der Jugendgruppe zahlreiche Besucher an. Die Jugendlichen rückten mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug an und zeigten die Rettung einer Person aus einem Unfallauto. Angefangen bei der Verletztenbetreuung im Unfallfahrzeug über das Schaffen eines Zugangs mit dem hydraulischen Spreizer bis hin zur schonenden Rettung zeigten die jugendlichen Feuerwehrleute einen kompletten Einsatz.
Der Montag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Krombacher Kirche St. Lambertus und Sebastian. Von dort aus führte ein Festzug durch den Ort zum Festplatz am Feuerwehrhaus. Schmuckstück des Zuges war die von Pferden gezogene und frisch renovierte Saug- und Druckspritze aus dem Jahr 1876. Eigens für das Fest hatten sechs Krombacher Feuerwehrleute die historische Kutsche über sechs Monate überholt und neu erstrahlen lassen.
Am Vormittag hatte der Kreisfeuerwehrverband die Alters- und Ehrenabteilungen der Landkreisfeuerwehren zu einem Treffen eingeladen. Eine besondere Besuchergruppe kam aus der 170 Kilometer entfernten Stadt Kreuztal in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 37 Männer und Frauen der Löschgruppe Krombach reisten in den gleichnamigen Ort im Landkreis Aschaffenburg. Die Krombacher Feuerwehrleute unterhalten seit Jahren gute Beziehungen zu den Gästen und besuchen einander zu Feierlichkeiten. So hatten sich dann 34 Kameradinnen und Kameraden entschieden, gleich das ganze Wochenende in Bayern zu verbringen. Während ein Teil der Besucher in Wohnmobilen direkt am Festplatz campte, kam der Rest der Gruppe in Hotels unter.
Doch damit nicht genug: Für den Festzug am Sonntag hatten die Krombacher aus NRW ihre eigene, historische Saug- und Druckspritze dabei und erfrischten bei sommerlichen Temperaturen mit Wasserspritzern immer wieder die Zuschauer. Aler