Bei Herzrhythmusstörungen oder gar einem Herzstillstand zählt jede Minute. Deshalb sollen an drei Standorten in Krombach Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED), auch bekannt als Laiendefibrillator, installiert werden.
Wie Bürgermeister Peter Seitz (UB) im Gespräch mit unserem Medienhaus berichtete, hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den Generationentreff und den hinteren Bereich der Krombachhalle (sanitäre Anlagen) entschieden. Damit diese beiden Geräte öffentlich für jedermann zugänglich sind, sollen sie im Freien, in wettergeschützten Schränken mit integrierter Heizung, Beleuchtung und akustischem Alarm, untergebracht werden. Das dritte Gerät sei für das VfL-Sportlerheim vorgesehen. Allerdings werde es im Gebäudeinnern befestigt, weil es sicherlich nur beim Sportbetrieb oder sonstigen Veranstaltungen gebraucht werde.
Die Kosten bezifferte Seitz auf rund 4200 Euro, da keine neuen Geräte angeschafft werden müssten. Demnach soll das Gerät, das bisher in der Krombachhalle befestigt war, ins Freie umziehen. Die beiden anderen AED kommen von der Feuerwehr. Dabei handele es sich um zwei Geräte, die bereits mehrfach bei Reanimationen eingesetzt worden seien. Weil sie jedoch nicht kompatibel seien mit allen Systemen des Rettungsdiensts, seien über das Regionalbudget zwei neue, dafür besser geeignete AED beantragt und bewilligt worden. Deshalb sollen diese beiden "alten" AED künftig am Generationentreff und am Sportlerheim zur Verfügung stehen.
Wie bei Defibrillatoren handelt es sich bei Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) um medizinische Geräte, die bei Herzrhythmusstörungen oder einem Herzstillstand eingesetzt werden. Dabei soll das Herz durch die Abgabe von Stromstößen wieder in den "richtigen Takt" gebracht werden. Beide Geräte geben entsprechende Anweisungen; allerdings sind AED noch besser für die Erste Hilfe durch sogenannte Laienhelfer geeignet.
mst