Für die Krombachhalle soll ein Notstromaggregat angeschafft werden, damit sie in Notsituationen, etwa bei länger anhaltendem Stromausfall, eine Anlaufstelle für die Krombacher Bürger sein kann.
Wie Bürgermeister Peter Seitz (UB) unserem Medienhaus mitteilte, hat sich der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig für ein Diesel-Aggregat für rund 29.000 Euro entschieden. Inklusive Hänger, auf dem es montiert sei, so dass das Aggregat auch mobil eingesetzt werden könnte. Mit einer Leistung von 165 kVA (Kilovoltampere) und einem Fassungsvermögen von etwa 450 Litern könnte es die Halle, inklusive Beleuchtung und Geräte, und die Hackschnitzelheizung bis zu vier Tage mit Strom versorgen. Da die Halle schon vor einiger Zeit als Anlaufstelle festgelegt worden sei, sei eine Einspeisemöglichkeit für ein Aggregat vorhanden. Es seien auch schon einige Feldbetten und weitere Notfallausstattung angeschafft worden. Das Leuchtturm-Konzept des Landkreises, wonach vor allem die Feuerwehrhäuser in den Gemeinden Anlaufstellen in Notsituationen sein sollen, könne schon jetzt realisiert werden, da die Feuerwehr über ein eigenes Aggregat verfüge. Sobald geklärt sei, ob das benachbarte Feuerwehrhaus saniert oder ein neues Gebäude errichtet werden soll, soll geprüft werden, ob die Einrichtung einer gemeinsamen Notstromversorgung sinnvoller wäre.
mst