Die Gemeinde Krombach wird auf Empfehlung des Wasserwirtschaftsamts mehrere Befestigungen und Einbauten entfernen, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten im gleichnamigen Bach befinden. Ohne einen Beschluss zu fassen, war sich der Gemeinderat am Dienstag einig, den Rückbau "im Rahmen der Möglichkeiten" schrittweise umzusetzen.
Anlass ist nach Angaben von Bürgermeister Peter Seitz (UB) eine Begehung durch Vertreter des Wasserwirtschaftsamts. Bei der erstmaligen Inspektion des gesamten Bachverlaufs sei unter anderem entdeckt worden, dass das Bachbett im Bereich der Teichanlagen bis zur Einmündung Ohlenbach mit Natursteinen gepflastert und im weiteren Verlauf des Krombachs Betonbordsteine verbaut worden seien. Somit laute das Fazit der Behörde: "Der aktuelle Ausbauzustand entspricht nicht den Anforderungen an die ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers."
Der Behörde sei bekannt, dass nicht alle Einbauten und Befestigungen von der Gemeinde veranlasst worden seien. "Ungeachtet der historischen Entstehung" empfehle sie dennoch, dass die Gemeinde die notwendigen Rückbaumaßnahmen im Rahmen der ihr obliegenden Gewässerunterhaltung realisiert, um eine "natürliche Entwicklung der Gewässersohle sowie eine natürliche Gewässerentwicklung zu ermöglichen". Die Arbeiten könnten abschnittsweise gestaltet werden; allerdings sollten sie ohne "wesentliche Änderung des Gewässers" erfolgen.
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